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Sorbische Tradition zum Nochtener Dorffest (LR vom 21.06.2011)


Das sorbische Brauchtum gerät in der 280-Einwohner zählenden Gemeinde Nochten nicht in Vergessenheit. Dafür sorgt jedes Jahr der Dachverband der Sorben, die Domowina, zum traditionellen Dorffest. Höhepunkt des dreitägigen Nochtener Dorffestes war am Inge Noack, Marietta Mattitza und Yvette Drews die Kinder des Ortes mit Nochtener Trachten an. Selbst präsentierte Yvette Drews die Nochtener Tracht der Erwachsenen. Dass diese Tradition zum jährlichen Fest bestens klappt, dafür sorgt Bettina Schütz, Erzieherin in der Boxberger Kita „Bummi“.

„Sechs- bis siebenmal haben wir schon geprobt, denn der Bändertanz ist nicht ganz einfach. Jeder muss wissen, wie er zu laufen hat“, sagt Bettina Schütz.

Mehr als 200 Besucher kamen zum Dorffest. Einmal im Jahr wird richtig gefeiert. Der 45-köpfige Dorfclub unter der Leitung von Henry Hubatsch organisiert das in bewährter Weise.

Auftakt war am vergangenen Freitagabend mit einem Skat-Turnier: 22 Skatfreunde aus der Region kamen zusammen. Der Sieg blieb in Nochten: Klaus Ladusch hatte die besten Karten und das beste Händchen. Platz zwei belegte Sebastian Sommer aus Kringelsdorf und Rang drei ging an Jens Taubert aus Nochten. Wer zum Fest eher den sportlichen Part bevorzugte, fand sich zum Volleyballturnier am Samstag ein.

Am Sonntag wurde es auf dem Nochtener Festgelände mit den Bohsdorfer Blasmusikanten im Zelt stímmungsvoll und gemütlich. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes ließen sich eine Gaudi-Vorstellung einfallen. Am Nachmittag spielte der Nochtener Spielmannszug auf, und der Karnevalsclub Sagar sorgte für ausgelassene Stimmung.

Nächste Bewährungsprobe für den Nochtener Dorfclub wird das beliebte Oktoberfest am 08.10.2011 sein.

Artikel aus  Lausitzer Rundschau

von Martina Arlt





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